Die Front im Bewegungskrieg (1914)


Ab Oktober 1914 und das Jahr 1915 hindurch sollte der Argonnenwald Schauplatz erbitterter Kämpfe sein (Four de Paris, Bois de la Gruerie). Selbst wenn sich die Geländegewinne lediglich auf einige hundert Meter beschränken, so kann man dadurch meist doch eine topografisch günstigere Verteidigungsposition einnehmen, auch wenn man dafür schwere Verluste hinnehmen muss. 500 m nördlich der Frontlinie von 1915 sind so die Überreste der Ende 1914 von den Franzosen besetzten Schützengräben zu erkennen, die anschließend von den Deutschen erobert wurden. Dazu mussten diese die vorderste Linie des Gegners mit unzähligen unterirdischen Minen zersieben. In dem Gelände, das danach zur deutschen Rückhaltlinie werden sollte, sind noch gut 20 Minenkrater sichtbar.

- Fonds documentaire Jean-Claude Laparra
- Fonds documentaire Alain Jacques
- Cl. Paul QUESTE, 1915 © ECPAD / France (SPA 8 B)